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Partner werdenKalksteinplateau des Bornes-Massivs auf 1.450 m Höhe, bedeutender Gedenkort des französischen Widerstands und unter Natura 2000 geschütztes Naturschutzgebiet.

Das Plateau des Glières ist ein Kalksteinplateau im Bornes-Massiv auf durchschnittlich 1.450 m Höhe und erstreckt sich über die Gemeinden Glières-Val-de-Borne und Fillière. Von Thorens-Glières über eine kurvenreiche 15 km lange Straße zu erreichen, wechselt das Plateau zwischen Almen, Mooren, Nadelwäldern und Felskämmen ab. Es wird begrenzt durch den Mont des Auges (1.822 m) im Osten und den Mont des Frêtes (1.910 m) im Nordwesten.
Das Gelände ist ein bedeutender Gedenkort des französischen Widerstands. Von Januar bis März 1944 versammelten sich 465 Widerständler unter dem Kommando von Leutnant Tom Morel und später Kapitän Maurice Anjot, um Waffenabwürfe für die Maquis der Haute-Savoie zu empfangen. Am 26. März 1944 wurden sie von der Wehrmacht und der französischen Miliz angegriffen: 129 Widerständler und 20 Bewohner kamen ums Leben. Das Nationale Widerstandsdenkmal, ein Werk von Émile Gilioli, das am 2. September 1973 von André Malraux eingeweiht wurde, überragt das Plateau. Als historisches Denkmal am 27. Mai 2020 registriert, symbolisiert es die Hoffnung und das Engagement der Kämpfer.
Unter Natura 2000 und als empfindliches Naturschutzgebiet geschützt, beherbergt das Plateau eine bemerkenswerte Artenvielfalt: Luchse, Wölfe, über 100 Vogelarten. Im Winter bietet das Skilanglaufgebiet Glières 29 km Loipenkilometer, 17 km Schneeschuhrouten, Langlaufkurse und Hundeschlittenfahrten. Im Sommer können Besucher Wanderungen unternehmen, Mountainbike fahren, klettern, Höhlen erforschen und die Geschichte des Maquis auf einem markierten Wanderweg mit einer Stunde Dauer und 12 Informationstafeln erkunden.
Von Annecy (30 km, 50 Min.): Richtung Argonay und Évires fahren, bei Groisy nach Fillière abbiegen. Thorens-Glières durchqueren, dann die RD 55 nehmen (kurvenreiche 15 km lange Waldstraße mit mehreren Haarnadelkurven) bis zum Col des Glières. Kostenloser Parkplatz. Von La Roche-sur-Foron (29 km): über Fillière und Thorens-Glières. Das Plateau kann auch mit dem Auto durchquert werden: ungeteerte Piste einige Kilometer in der Mitte, dann asphaltierte Straße zur D12 im Nordosten (Abfahrt nach Bonneville oder nach Le Grand-Bornand/Saint-Jean-de-Sixt).
In Maps öffnenAuffahrt mit dem Fahrrad von Thorens-Glières: 15 km Bergstraße, Höhenunterschied ca. 900 m, anspruchsvolle Strecke. Die Tour de France ist hier zweimal vorbeigekommen. Ungeteerte Pisten über das Plateau sind mit dem Mountainbike zu befahren.
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Nein. Der Zugang zum Plateau des Glières, zum Nationalen Widerstandsdenkmal und zum historischen Wanderweg ist ganzjährig kostenlos und frei zugänglich. Nur die Führungen durch das Maquis-Gedenkgebäude sind kostenpflichtig (Erwachsene 3 €, ermäßigt 2 €, kostenlos unter 8 Jahren und am 1. Sonntag des Monats).
Von Annecy über Argonay dann Évires fahren, bei Fillière/Groisy abbiegen, Thorens-Glières durchqueren und die RD 55 nehmen (kurvenreiche 15 km lange Waldstraße) bis zum Col des Glières. Planungszeit 50 Min. und 30 km. Kostenloser Parkplatz bei der Ankunft.
Das Plateau des Glières kann ganzjährig besucht werden. Im Winter (Dezember–März) zum Langlauf und Schneeschuhwandern; im Sommer (Juni–September) zum Wandern, Mountainbiken, zur Entdeckung des historischen Erbes und zur Beobachtung der alpinen Fauna im Rahmen des Natura 2000-Gebiets.
Ja. Hunde sind auf dem Plateau des Glières an der Leine erlaubt, aufgrund der Anwesenheit von Herden auf den Almen und der geschützten Wildnis (Luchse, Wölfe, viele Brutvogelarten).
Ja. Der Hauptweg und das Nationale Widerstandsdenkmal des Plateau des Glières sind mit Rollstuhl und Unterstützung zugänglich. Das Maquis-Gedenkgebäude ist barrierefrei (freier Bewegungsbereich, angepasste Einrichtung, Leistungen für Hör- und Sehbehinderte).
Der historische Wanderweg des Plateau des Glières dauert etwa 1 Stunde. Ein vollständiger Besuch (Denkmal, Wanderweg, Ausstellung, Maquis-Gedenkgebäude) dauert etwa 2 Stunden. Für Sportaktivitäten (Langlauf, Schneeschuhe, Bergwanderungen) sollte man einen halben bis ganzen Tag einplanen.
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